„Fit for Partnership with Germany“

Managerfortbildungsprogramm des BMWi im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Seit 2007 werden die Carl Duisberg Centren als führender internationaler Personalentwickler von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) als Generalmanagerin des Managerfortbildungsprogramms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit der Durchführung beauftragt.

GIZ Managertrainingsprogramm
Das Managerfortbildungsprogramm - wichtiges Instrument der deutschen Außenwirtschaftsförderung
Fit for Partnership with Germany
giz und BMWi - Fit for Partnership with Germany

Das Managerfortbildungsprogramm ist ein wichtiges Element der deutschen Außenwirtschaftsförderung.

Unter dem Motto "Fit for Partnership with Germany" werden Führungskräfte aus Osteuropa, Asien, Nordafrika und Lateinamerika gezielt auf die Geschäftsanbahnung und Wirtschaftskooperationen mit deutschen Unternehmen vorbereitet.

Das Programm richtet sich an ausländische Fach- und Führungskräfte kleiner und mittelständischer Unternehmen aus verschiedenen Branchen.

Insgesamt haben bisher über 11.000 Führungskräfte aus Unternehmen mit Außenwirtschaftspotential das Managerfortbildungsprogramm absolviert. Im Durchschnitt hat eine Gruppe von 20 Teilnehmern Kontakt zu insgesamt 80 deutschen, vorwiegend mittelständischen Unternehmen.

Inhalte

Das Programm besteht aus praxisorientierten und interaktiven Trainings zu verschiedenen Managementmethoden, interkulturellen Trainings, zahlreichen branchenübergreifenden Unternehmensbesuchen und gezielten Terminen mit deutschen Unternehmen zur Geschäftsanbahnung.

Die Teilnehmer erhalten anschauliches Praxiswissen aus erster Hand, erhalten Einblicke in neueste technologische Standards und Forschungsergebnisse, lernen neue Innovationen, Ingenieurs- und Produktionstechniken kennen und knüpfen vor Ort wichtige Kontakte zu potentiellen deutschen Wirtschaftspartnern.

Ziel

Ziel des Programms "Fit for Partnership with Germany" in bisher 18 Ländern ist, durch die Initiierung von Geschäftskontakten die außenwirtschaftlichen Beziehungen zwischen deutschen Unternehmen und Unternehmen der teilnehmenden Länder zu stärken, das Kennenlernen der verschiedenen Geschäftskulturen zu ermöglichen und dabei das Management-Know-how der Führungskräfte aus den teilnehmenden Ländern auszubauen.

Aufgaben der Carl Duisberg Centren

  • Ausführung von Managementtrainings mit 3-4 Wochen Dauer
  • Ausführung von Trainings mit 12 Wochen Dauer inklusive der Vermittlung von Firmenpraktika
  • Teilnehmerauswahl und Durchführung von Vorbereitungsseminaren
  • Entwicklung und Durchführung von praxisorientierten Trainings zu verschiedenen Managementmethoden (Präsentationstechniken, internationale Unternehmensführung, Personalmanagement, Innovationsmanagement, Supply Chain Management, Finanzmanagement, Projektmanagement, Change Management, Qualitätsmanagement, Marketing, Corporate Social Responsibility, Geschäftsanbahnung, etc.)
  • Durchführung interkultureller Trainings
  • Vorbereitung und Durchführung von branchenspezifischen Unternehmensbesuchen in Deutschland
  • Organisation von individuellen Geschäftsanbahnungsterminen
  • Individuelles Coaching und Beratung der Teilnehmer
  • Betreuung bei der Erstellung von Projektarbeiten zu Fachthemen
  • Sicherung des Wissenstransfers
  • Alumni-Networking und Online-Tutoring
  • Durchführung und Vorbereitung von Follow-up-Seminaren

Zielländer

Ägypten, Aserbaidschan, Belarus, China, Indien, Iran, Kasachstan, Kirgisistan, Moldau, Mongolei, Russland, Turkmenistan, Ukraine, Usbekistan, Vietnam

Durchführungszeitraum

Seit 2007 fortlaufend

Erfolge

Die Erfolge des Programms sind beeindruckend. Laut Aussage des BMWi übersteigt das Volumen des gegenseitigen Austauschs von Waren und Dienstleistungen, das infolge des Programms in Deutschland entstanden ist, die investierten deutschen öffentlichen Mittel um ein Vielfaches.

Neben dem hohen wirtschaftlichen Nutzen des Programms für beide Seiten profitieren alle Teilnehmer maßgeblich von der Weiterbildung. Persönliche, fachliche und interkulturelle Erfahrungen sorgen nachhaltig dafür, dass das Erlernte in den Heimatländern umgesetzt wird und sowohl partnerschaftliche als auch wirtschaftliche Kontakte zu Deutschland gepflegt werden. Zahlreiche Programmteilnehmer wenden das erlernte Know-how in ihren Unternehmen an, führen Restrukturierungsmaßnahmen durch, diversifizieren ihre Produkte und Dienstleistungen, setzen ihre Ressourcen besser ein, optimieren ihre Beschaffung oder erwerben internationale Qualitätszertifizierungen. Zudem tragen sie als Stakeholder dazu bei, das erworbene Wissen auch in andere Unternehmen zu transportieren.